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Montag, 30. Dezember 2013

Lesen rund um die Uhr

Die Sonne scheint, es ist nicht so wirklich richtig kalt, so um die 4 Grad und das bedeutet: optimales Wetter, um mit dem Hund wieder rauszufahren, um Brücken für mein Blog aufzuspüren.

Das Gute daran ist ja, dass es abseits der Brücken fast immer etwas Neues zu entdecken gibt. So haben wir heute auf der Dammbrücke in Hamburg-Alsterdorf die 

Free Little Library

entdeckt. Obwohl ... "entdeckt" stimmt nicht so ganz; denn das hieße ja, ich wäre gänzlich unvorbereitet gewesen. Auf einer meiner vielen Hamburg-Seiten, die ich bei Facebook abonniert habe, las ich neulich davon und so habe auch ich mir ein Taschenbuch (Theos Reise) eingepackt und wir sind dorthin gefahren.



Was wie ein Vogelhäuschen wirkt (und wohl auch mal war), ist die kleinste öffentliche Bibliothek Hamburgs. "Geben und nehmen Sie" steht geschrieben; was dann bedeutet, dass man bitte ein Buch hineinlegt und sich im Gegenzug eines entnimmt.


Ich war überrascht von der Vielfalt des Angebots und so stöberte ich ein wenig, bevor ich mich dann entschied, mir dieses Taschenbuch hier mitzunehmen. "Theos Reise" hat jetzt einen neuen Platz gefunden, da ich es dort im Gegenzug hineingestellt habe.


Die Idee für diese rund-um-die-Uhr-Bibliothek stammt aus den USA und ist inzwischen rund um die Welt getragen worden. In Hamburg ist dies, soweit ich es herausfinden konnte, die einzige Free Little Library, es gibt aber noch einen öffentlichen Bücherschrank in Eppendorf vor der St. Markus Kirche.

Wann immer man möchte ... einfach den Riegel vom Vogelhäuschen öffnen, ein Buch hineinlegen und eines herausnehmen. So kann man wirklich im wahrsten Sinne des Wortes rund um die Uhr lesen. 

Bei der Gelegenheit muss ich doch aber direkt mal zugeben: Hamburg hat noch extremen Nachholbedarf .... wenn ich mir so die Liste der öffentlichen Bücherschränke ansehe, die auf Wikipedia zu finden ist, kommen die meisten Leseratten aus Hannover (Mutmaßungen über Gründe erspare ich mir) :-)

Wart Ihr auch schon einmal dort? Ich war ja nicht lange vor Ort, weil es mir ja in erster Linie um die Dammbrücke ging, aber innerhalb dieser kurzen Zeit waren neben mir noch 3 weitere Personen dort und haben gegeben und genommen.


Mir gefällt diese Einrichtung unheimlich gut und ich würde mich freuen, wenn sich dies auch in weiteren Stadtteilen durchsetzte.





Sonntag, 29. Dezember 2013

Mein Blogjahr 2013

Das Jahr neigt sich dem Ende und daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen Lesern zu bedanken. Vielen Dank für 


  • die Treue
  • das Feedback durch Kommentare
  • Lob und Kritik
  • Anregungen für weitere Posts
  • das Teilen meiner Berichte über welche Netzwerke auch immer


Wie bei "Album 2013" möchte ich jetzt gern ohne große Worte das Jahr, mein Blogjahr, Revue passieren lassen.

Januar
Am interessantesten war für Euch, zu erfahren, wie ich mich im Büroalltag mittels der Social Media Dienste organisiere, ohne den Überblick zu verlieren und wie ich mir die für mich relevanten Informationen beschaffe.

Abseits vom Büroalltag war der Ausflug bzw. der Bericht über den Ohlsdorfer Friedhof der Artikel mit den meisten Klicks. 



Februar
Im Februar habe ich das großartige Projekt Stories & Places vorgestellt und offensichtlich hat dieses Projekt nicht nur mich fasziniert; denn dieser Artikel liegt an Platz 2 der Klicks des Monats Februar. 

Am häufigsten hat es Euch interessiert, warum ich Twitter so liebe. Wie ich es nutze und welchen Informationswert Twitter für mich hat. 




März
Der März war geprägt durch meine Kindheitserinnerungen, die zum Renner auf meinem Blog wurden. Mein Artikel "Die Sechziger. Die Siebziger. Und ich" ist der Artikel mit den höchsten Zugriffzahlen in diesem Jahr! (Abseits vom Blogstöckchen) Wow! 



Klein-Sabine und ihre Kindheit scheint für meine Leser in der Tat von Interesse zu sein; denn auch die Fortsetzung hat unglaublich hohe Zugriffszahlen erhalten.

Das war aber auch eine unwahrscheinlich schöne Zeit. Danke, Mama und Papa!

April
Mein (fast) misslungener Besuch der IBA (Internationale Bauausstellung) liegt auf dem zweiten Platz der Klicks im April. 



Diesen zweiten Platz teilt sich die IBA mit meinem Bericht über das wunderschöne Licht- und Klangspektakel in der U4-Station "Hafencity Universität". Auch heute noch schaue ich mir das Farbspiel zu gern an. 

Unangefochtener Spitzenreiter im April ist aber die VSRE - die neue Email-Netiquette, mit der man zum Ausdruck bringt, das eine ganz kurze Antwort vollkommen ausreichend ist. 

Mai
Highlight im Mai war für mich persönlich mein für mich bislang längster Spaziergang, der mich vom Anleger Teufelsbrück bis in die Hafencity geführt hat. Immer an der Elbe entlang. Bei wunderschönen Wetter. Meine Leser haben diesen Artikel auf Platz 2 geklickt. 



Die Blogparade "This is how I work", die ich auf "wie machst du das bloß" umgetitelt habe, wurde im Mai am häufigsten aufgerufen. Aber das ist bei Blogparaden ja nicht unüblich, freut mich aber dennoch sehr. 

Juni
Und so ist es denn auch kein Wunder, dass das Blogstöckchen "Was ist Bewusstsein für mich" der Renner im Juni, nein, im ganzen Jahr war. Nie zuvor bin ich so sehr in mich gegangen als ich diesen Artikel geschrieben habe - was man sicherlich auch im Nachhinein noch gut erkennen kann.

Lauter ging es bei den Harley Days zu und dass Motoren, Lack und Leder immer ziehen, sieht man daran, dass dieser Artikel im Juni an zweiter Stelle gelandet ist. 




Juli
Der Juli stand ganz im Zeichen der NSA-Überwachung und meiner entsprechenden Empörung hierüber. Vor allem der Umgang unserer Politiker mit diesem Skandal hat mich dazu getrieben "Aufstehen! Jetzt!" zu rufen und zu schreiben und ich habe dazu aufgerufen, doch bitte auch die #StopWatchingUs Demo in Hamburg zu besuchen.

Mein entsprechender Bericht über diese Demo, "Freiheit, die ich meine" ist dann auch prompt auf Platz 1 der Zugriffszahlen im Juli gelandet. 




August
Dass Sommer und Hamburg wunderbar zueinander passen, konntet Ihr an dem Beitrag über einen wunderschönen Sommertag in Hamburg nachlesen und prompt ist dieser Artikel auch an zweiter Stelle gelandet. Vielleicht liegt es aber auch an den Bildern über das White Dinner. Man weiß es nicht.



Was mich aber natürlich ganz besonders gefreut hat (und immer noch freut), ist der erste Platz für den Artikel über meine Nichte, die jetzt Sängerin in einer Swing-Band ist und die ich in diesem Artikel hier als neuen Star gefeiert habe. 



September
Dass Hamburg eine wunderschöne Stadt ist, ist ja nun hinlänglich bekannt. Dass sich aber ebenfalls in Hamburg (oder knapp dran) wunderschöne Heidegebiete befinden, war nicht wenigen Lesern unbekannt und so ist es nicht verwunderlich, dass die Fischbeker Heide auf Platz 2 geklickt wurde. 

Getoppt wurde dieser Artikel allerdings durch die Strickkunst, das Umstricken von Bäumen, Bänken und Stromkästen, was man heutzutage als "Guerilla Knitting" bezeichnet. 



Oktober
Die Pandabären auf dem Rathausmarkt waren so süß, die musste man sich einfach ansehen. Oder, wer eben das Pech hat und nicht in Hamburg ist, konnte sich diese Bären aus Pappmaché auf meinem Blog anschauen.  



Mit meinem Artikel "Deutsche Sprache, schwere Sprache" habe ich offensichtlich ins Schwarze getroffen; denn dieser Artikel wurde im Oktober am häufigsten geklickt. Eigentlich war meine Intention bei diesem Artikel, auf die Chronik der deutschen Sprache im Zeitstrahl hinzuweisen und nur en passant zu erklären, warum ich Fremdsprachen (und welche) einfach lieber mag. Aber naja, warum auch immer, der Artikel wurde gern gelesen. 

November
Das Internationale Maritime Museum ist so phantastisch, das muss man einfach gesehen haben. Meine Begeisterung hierüber hat sich offensichtlich im Artikel ausgedrückt; denn gäbe es Platz 1 nicht, wäre dieser hier unangefochten an erster Stelle im November gewesen. 



Renner im November - was aber auch kein Wunder ist - ist mein Bericht über meinen ersten Besuch eines Barcamps. Eben des #bchh13 in Hamburg in den Räumen der Otto Group. Es war eine unglaublich inspirierende Veranstaltung für mich, die immer noch tiefen Eindruck hinterlassen hat und dahingehend nachhaltigen Effekt, dass ich mir vorstellen kann, auch im nächsten Jahr eine Session anzubieten.

Dezember
Die Überwindung meiner Höhenangst wurde durch Euch belohnt; denn das Hinaufkraxeln in den Turm der St. Petri Kirche hat meine Leser so sehr interessiert, dass dieser Artikel prompt auf dem zweiten Platz gelandet ist. 



Ein weiteres Highlight aus Hamburg liegt zurzeit auf dem ersten Platz: mein Besuch im Zoologischen Schaumuseum der Universität Hamburg. Das ist aber auch wirklich eine ganz tolle Einrichtung - vor allem auch für Kinder. 


So ... das war nun mein "Album 2013". Nochmals herzlichen Dank an jeden einzelnen Leser oder für jeden einzelnen Klick. Ich freue mich auf 2014 und die vielen spannenden Dinge, die mich, die uns erwarten.




Freitag, 27. Dezember 2013

So feiert Europa Silvester

Man glaubt es kaum, dass schon wieder fast ein Jahr vergangen ist. In Kürze feiern wir Silvester und da dachte ich mir, ich informiere Euch und mich einmal über die unterschiedlichen Bräuche und Traditionen in Europa in der Silvesternacht.


Spanien
In der Nochevieja (der alten Nacht) werden um Punkt 00:00 Uhr genau zwölf Glück bringende Weintrauben (las doce uvas de la suerte) gegessen. Aber auch hier gibt es noch eine weitere Besonderheit: was zählt, ist der Glockenschlag der Turmuhr des Hauptpostamts von Madrid, der live im spanischen Fernsehen gezeigt wird sowie als Public Viewing überall im Land ausgestrahlt wird. Zu jedem Gongschlag wird eine Traube verzehrt und bis zum zwölften Gongschlag müssen alle gegessen sein; denn jede einzelne Traube erfüllt einen Wunsch. Ich könnte mir vorstellen, dass die Händler die Gunst der Stunde nutzen und die Preise etwas heraufsetzen.
Zusätzlich soll das Tragen roter Unterwäsche zum Neujahrsfest Glück bringen – vorausgesetzt sie wurde einem von einem geliebten Menschen geschenkt. Ob selbst gekaufte Unterwäsche jetzt gleichzeitig Pech bedeutet, konnte ich nicht ermitteln.

Schweiz
Man kennt es ja aus dem deutschsprachigen Raum: Marzipanschweine und Glückspfennige (oder –cent) zu verschenken soll Glück bringen. In Klosters begnügt man sich nicht mit Marzipanschweinen: am Neujahrstag gibt es dort ein Rennen von zehn Ferkeln, unter denen dann das ultimative Glücksschwein ermittelt wird, das dann für ein Jahr lang das Maskottchen des Ortes wird. Damit man die zehn kleinen Ferkel beim Rennen unterscheiden kann, tragen sie alle kleine Jäckchen. Da fällt mir nur ein: "und wer hat's erfunden?"

Niederlande
Der Silvesterabend "Oud en Nieuw" (Alt und Neu) wird in Amsterdam und Umgebung wie ein niederländisches Straßenfest gefeiert: überall Stände mit Krapfen, Bierzelte mit Livekonzerten und großem öffentlichen Feuerwerk.
In einigen ländlichen Provinzen ist es dagegen Brauch, in der Silvesternacht alle Weihnachtsbäume des Ortes gemeinsam auf einem Lagerfeuer zu verbrennen und somit das alte Jahr in Flammen aufgehen zu lassen.
In Den Haag beginnt der Neujahrsmorgen am Strand von Scheveningen mit dem Neujahrstauchen. Tausende von Holländern nehmen teil – bei Wind und Wetter und bei Eis und Kälte. Zur Badebekleidung werden traditionell eine orangefarbene Wollmütze und Handschuhe getragen.

Italien
Wie auch die Spanier glauben die Italiener daran, dass es Glück bringt, in der notte di San Silvestro, der Silvesternacht, rote Unterwäsche zu tragen.
In Bologna trifft man sich in der Nacht zu Livemusik auf den Straßen rund um die Piazza Maggiore und dort wird dann ein überdimensional großer Strohmann angezündet. Diese Tradition nennt sich Rogo del Vecchione (bei den Amerikanern ist das der Burning Man). Aber hier herrscht "Gleichberechtigung". Zumindest teilweise; denn in den Schaltjahren ist es eine Frau aus Stroh, die angezündet wird. Genau um zwölf Uhr wird die Strohpuppe angezündet. Damit werden – so die Erklärung – negative Energien aus dem alten Jahr vertrieben.                             

Schottland
Die Schotten lieben es zu feiern – und so dauern dort die Neujahrs-Festlichkeiten drei Tage. Zudem soll es Glück bringen, wenn ein dunkelhaariger Mann als Erster im neuen Jahr die Türschwelle eines Hauses übertritt, ein Blonder hingegen – was wohl auf die Wikinger-Zeit zurückzuführen ist – soll Pech bringen. Am Silvesterabend wird natürlich im Schottenrock mit Dudelsack gefeiert und um Mitternacht wird das traditionelle "Auld Lang Syne" gesungen.


                      

Skandinavien
Der Aberglaube zu Neujahr ist fest in Skandinavien verankert: den Dänen soll es Glück bringen, um Mitternacht synchron von Stühlen in das neue Jahr zu springen oder dass es ihren Freunden Glück bringt, Geschirr an deren Türschwelle zu zerdeppern.
                     
In Schweden wird am Silvesterabend gern ein Milchreis oder Reispudding mit einer versteckten Mandel gegessen, damit das nächste Jahr zuckersüß wird. Die Mandel allerdings darf nicht verschluckt werden; denn sie steht für Reichtum und Glück und das soll ja bewahrt werden.

Die Finnen lieben das Bleigießen mit den entsprechenden Voraussagungen. So soll ein Pferd sowie ein Stiefel für Reisen stehen, ein Herz sagt eine Hochzeit im anstehenden neuen Jahr vorher und ein kaputter Ring symbolisiert eine Trennung. Das Blei, das gegossen wird, stammt von einem Hufeisen, das in einer Kelle über offenem Feuer geschmolzen wird.

Bulgarien
Hier geht es mit Schlägen auf den Rücken ins neue Jahr - sie sollen Gesundheit und Reichtum bringen. Für diesen weit verbreiteten Neujahrsbrauch wird ein Ast des Kornelkirschbaums bunt geschmückt, der so zu einer «Surwatschka» wird. In der Silvesternacht und am Neujahrstag gehen Kinder von Haus zu Haus und schlagen damit die Bewohner auf den Rücken. Dabei wünschen sie nach alter Tradition ein gesundes, glückliches, fruchtbares und reiches neues Jahr. Dafür bekommen sie kleine Geschenke wie Bonbons, Kuchen, Früchte oder Kleingeld.

Tschechien
Hier gießen viele Familien Blei, um in die Zukunft zu schauen - noch älter aber ist der Brauch, einen Apfel zu halbieren und am Kerngehäuse das Schicksal abzulesen. Bilden die Kerne ein Kreuz, droht Unheil; in Sternform stehen sie für Glück. Finanziellen Erfolg soll nach tschechischer Tradition ein Mitternachtsessen mit Linsen bringen, die Geld symbolisieren. Die Hauptstadt Prag organisiert seit den 90er Jahren am Abend des 1. Januar stets ein großes Feuerwerk, das Zehntausende anlockt.

Frankreich
Frankreich als Land der Liebe und der Lebensfreude, lässt krachende Silvesterpartys gemeinsam mit Freunden und Verwanden in großer Runde vermuten. Dem ist allerdings erstaunlicherweise überhaupt nicht so. Vielmehr wird in Frankreich gar nicht so ausgelassen gefeiert wie man meint, sondern es geht deutlich ruhiger zu als etwa in Deutschland. In Frankreich trifft man sich mit Freunden und Verwanden zu einem gemütlichen Abendessen und feiert den Jahreswechsel eher kulinarisch mit Stopfleber, der so genannten Foie gras, oder auch mit Austern und trinkt einen Champagner dazu. Das Feuerwerk bleibt eher eine Nebensache. In vielen größeren Städten wird man Feuerwerke sogar komplett vergebens suchen, was daran liegt, dass sie dort ausdrücklich untersagt sind. Dennoch gibt es in jüngerer Zeit die Tendenz zu öffentlichen Silvesterpartys, wie etwa auf den Champs-Elysées in Paris, wo sich um Mitternacht mehrere Hunderttausend Leute treffen um das neue Jahr mit einem "Bonne année" zu begrüßen.

Kennt Ihr noch weitere Traditionen aus anderen Ländern? Dann her damit, im Kommentarfeld ist Platz genug.


                    

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Seit 100 Tagen heißt es #hamburgsbrücken

Wer hätte das gedacht? Seit 100 Tagen heißt es täglich #hamburgsbrücken; denn

am 18. September 2013 habe ich mein Projekt "Hamburgs Brücken" gestartet mit dem Ziel, Euch täglich eine andere Brücke Hamburgs vorzustellen. Und mit diesen Worten habe ich die Intention für dieses Projekt beschrieben:

Keine Stadt hat so viele Brücken wie Hamburg (mehr als 2.500). Hamburg ist damit die brückenreichste Stadt Europas und hat mehr Brücken als Venedig, London und Amsterdam zusammen.

Hamburg ist das "Tor zur Welt" und Brücken verbinden. Verbinden Menschen, Herzen, überqueren Seen, Kanäle, Meere, Bäche, Straßen und gerade Brücken sind es, die mich immer wieder inspirieren. Dass Brücken Herzen verbinden, sieht man spätestens an den vielen Liebesschlössern, die mittlerweile so ziemlich jedes Brückengeländer "zieren". Mal schöner, mal weniger schöner. Mal passend, mal weniger passend.

Die Brücken, die ich Euch ab heute zeigen werde, sind mal groß mal klein, mal spektakulär mal unspektakulär, aber sie haben eines gemeinsam: sie verbinden.

Vorausgesetzt meiner zeitlichen Verfügbarkeit werde ich ab nun täglich eine andere Brücke zeigen.

Wie Ihr seht, es ist weder an meiner zeitlichen Verfügbarkeit noch an dem Vorhandensein von Material gescheitert. Seit genau 100 Tagen stelle ich täglich eine andere Brücke vor. In Kürze starte ich wieder, um meinen Fotospeicher aufzufüllen, so dass auch die nächsten Wochen "gesichert" sind. 

Was ist seit dem Start passiert? Ich habe unglaublich positives Feedback erhalten. Aus meiner Twitter-timeline, via Facebook und Google+, ich habe ein Telefoninterview mit Hamburg Mittendrin geführt, die dann danach über mein Brückenprojekt berichtet haben, das Blog Cup of Coffee hat hierüber berichtet, ein Telefoninterview mit einem Hamburger Regional-Fernsehsender habe ich geführt, sowohl dieses als auch mein Brückenblog sind Partnerblogs von Blog F geworden und es macht weiterhin viel, viel Spaß über Hamburgs Brücken zu schreiben.

Hervorragend auch, dass ich von anderen Bloggern oder gar Fotografen die Erlaubnis erhalten habe, deren Fotos mit zu verwenden, was mich natürlich unglaublich gefreut hat und selbstverständlich sind sie auch gebührend erwähnt worden.

So auch heute bei der 100. Ausgabe Hamburgs Brücken. In dieser Jubiläumsausgabe stelle ich die Brücken vor, die sicherlich eines der Wahrzeichen von Hamburg darstellen: die St. Pauli Landungsbrücken. 

Erinnert Ihr Euch daran, wie ich über meinen ersten Besuch eines Barcamps berichtet habe? Dort jedenfalls kam ich mit Lars von cutterkomben.com ins Quatschen und er hat mir spontan, weil er die Idee des Brückenblogs toll fand, sein Foto von Brücke 3 der Landungsbrücken zur Verfügung gestellt.

Bildrechte: Lars Becker 

Oder auch Sascha, der mir immer wieder mit inhaltlichem Input zu der Geschichte der Brücken hilft oder wie im Falle der Landungsbrücken die Aufklärung geliefert hat, warum es Brücke 8 nicht gibt und mir auch erlaubt hat, seine Bilder zu verwenden.

Bildrechte: Cup of Coffee

Bildrechte: Cup of Coffee

An dieser Stelle möchte ich mich daher bei allen bedanken, die mein Brückenprojekt so fleißig unterstützen. Sei es inhaltlicher Natur oder durch das zur Verfügung stellen von Bildern oder sei es passiver Natur, indem mein Blog aufgerufen und gelesen oder im besten Fall sogar weiter verbreitet wird.

Vielen lieben Dank daher.

Und wer mein Brückenprojekt bislang nicht kannte: --> bitte hier entlang.



Freitag, 20. Dezember 2013

Gewinn: Festmacher - der Kulturkalender für Hamburg

Wie es sich so langsam rumgesprochen haben sollte, bin ich Hamburgerin durch und durch und dieses Blog hier ist inzwischen zum Hamburg Blog mutiert. Hier in Hamburg passieren einfach zu viele schöne Dinge und es gibt so interessante Orte und Veranstaltungen, da muss ich dann einfach hin, um drüber zu berichten. Nun aber muss ich mir nicht einmal mehr die Mühe machen, herauszusuchen wann wo was stattfindet, denn ich habe bei Hamburg Ahoi auf deren Facebook-Seite den Kalender schlechthin gewonnen. 


Den Festmacher - Kulturkalender Hamburg 2014






Ein unglaublich liebevoll gestalteter Kalender, der auf der linken Seite die Woche mit den jeweiligen Eintragungen, was wann los ist, zeigt und auf der rechten Seite kleine Geschichten zu den jeweiligen Ereignissen erzählt. Und da Hamburg bekanntermaßen das Tor zur Welt ist, wird auch ein kleiner Blick "nach draußen" geworfen, da ein kleiner Einleger enthalten ist mit den Veranstaltungen im Hamburger Umland.


Es kommt noch besser: diese Veranstaltungen im Umland sind kleine Aufkleber, die man sich dann in den Festmacher-Kalender einkleben kann, damit man auch diesen Termin nicht vergisst. 

Da ich ja aber gern mein Wissen teile, möchte ich Euch schon heute auf das Wochenende schlechthin hinweisen:

Am Freitag, 27. Juni beginnt das Duckstein-Festival auf der Fleetinsel (bis zum 6. Juli).

Am Freitag, 27. Juni beginnen die Harley Days (bis 29. Juni)

Am Sonnabend, 28. Juni ist der Schlagermove

Da ich in diesem Jahr den Schlagermove ausgelassen habe, werde ich 2014 aber bestimmt wieder mitsingen und die Sause vom Hügel über den Landungsbrücken aus beobachten.

Kalender sind sowieso meine Leidenschaft. Ich liebe es, da durchzublättern und wenn dann noch interessante kleine Geschichten enthalten sind, umso besser. Wenn Ihr nun neidisch seid und diesen Kalender auch haben wollt: diesen bekommt Ihr sicherlich in den Buchhandlungen oder zur Not auch online. 






Montag, 16. Dezember 2013

Kein Zoo ... viel besser!

Wunder gibt es immer wieder ... Und so gibt es immer wieder Dinge in Hamburg, von deren Existenz ich bislang nichts wusste, dann aber plötzlich, in diesem Fall durch ein Gespräch mit einer Kollegin, etwas aufschnappe, ich mir das merke und dann auch diesen Ort besuche.

Vor allem Dingen mag ich es nicht, "die Katze im Sack" zu kaufen und daher bevorzuge ich kostenfreie Angebote. Dann ärgere ich mich hinterher nicht, wenn es mir nicht gefallen hat. Für das jetzt folgende Angebot hätte ich allerdings auch gern Eintritt gezahlt und so habe ich am Ende dann "nur" gespendet. Ich rede vom


Zoologischen Schaumuseum der Universität Hamburg



In einer wie ich finde einzigartigen Ausstellung werden auf einer Gesamtfläche von rund 2.000 qm lebensnahe Präparate von Tieren gezeigt. Das Zoologische Museum ist eine Einrichtung der Uni Hamburg und für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist dieses Schaumuseum. Man betritt das Gebäude durch die Drehtür und denkt, man befindet sich in einer Schule .... stimmt ja auch, denn wir befinden uns in der Uni. Überall hängen Vorlesungszettel rum und gleich rechts neben dem Eingang blickt man verblüfft direkt auf Tierpräparate, die man sich aus nächster Nähe ansehen kann. 

Zunächst aber wird man in der Eingangshalle von einem Finnwal oder besser gesagt dem Skelett eines Finnwals begrüßt. Schon eindrucksvoll, dieser Anblick! 



Und ein paar Schautafeln informieren über die heimischen Vogelarten und geben einen Einblick in die Evolution. 



Dann aber begibt man sich in das Schaumuseum und ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen. Es ist beeindruckend, die wahre Körpergröße der Tiere zu sehen. 







Schaut Euch das mal an: das Größenverhältnis eines menschlichen Skeletts zur Flosse eines Wals! Unglaublich, oder? 
















 





Hier hat auch Antje ihren Platz gefunden. Ich kann nur empfehlen, dieses zoologische Schaumuseum aufzusuchen. Wo sonst hat man die Gelegenheit, die Tiere in ihrer Größe zu sehen? Jedes einzelne Detail zu betrachten ohne befürchten zu müssen, die Tiere drehen ab?

Es ist auch ein hervorragender Ort für den Besuch mit Kindern, da ihnen so die Tierwelt nah gebracht werden kann. Als ich am Sonnabend dort war, waren sehr viele Kinder dort und auch eine Kindergartengruppe. Die Kleinen malten die Tiere ab, stellten interessiert ihre Fragen und waren restlos begeistert. Aber ebenso groß vor Staunen waren die Augen der erwachsenen Besucher. 

Geöffnet ist das Zoologische Schaumuseum Dienstags bis sonntags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Montags und an den Feiertagen bleibt das Museum geschlossen. 

Der Eintritt ist kostenlos, aber gegen eine Spende hat man nichts einzuwenden. Eine Spendenbox steht am Informationsschalter im Zoologischen Museum. 

Wer sich jetzt noch weiter hierfür interessiert, der sollte die Seite des Schaumuseums mal aufsuchen. 



An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die mir erteilte Genehmigung, meine Bilder hier auf dem Blog veröffentlichen zu können.