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Samstag, 28. September 2013

Des Bäumchens neue Kleider


Ausgelöst durch einen Bericht im NDR-Fernsehen, habe ich mich auf den Weg gemacht, um mir in der Waitzstraße am S-Bahnhof Othmarschen mal die Bestrickungen der Bäume und Bänke anzuschauen.

Da ja "heutzutage" aber alles irgendwie einen Anglizismus bekommt, nennt man das Einstricken von Gegenständen auch 

Guerilla Knitting oder Urban Knitting oder auch Knitted Graffitti

und die meisten dieser Kunstwerke findet man eben in der Waitzstraße. Direkt am Ausgang der S-Bahn ist dann auch diese überaus gelungene Bekleidung zu finden:


Mich überfordert ja schon alles, was über das Stricken eines Schals hinausgeht, aber gleich einen Baum mit seinen Verästelungen ... das finde ich schon gelungen. Und so bin ich dann die Waitzstraße entlang geschlendert und zeige ein paar ausgewählte Bilder:


Wie man sieht, kann man nicht nur Bäumen ein neues Kleid verpassen, sondern auch dieser Stromkasten hat es jetzt muggelig warm. Ist nur blöd, wenn der mal geöffnet werden müsste - aber ich hoffe, die Techniker gehen dann vorsichtig mit dem Entkleiden des Kastens vor.



Und damit es der Rücken auch schön warm hat, haben auch die Rücklehnen der Bänke eine Umstrickung bekommen. 


So, aber nun genug gequatscht, jetzt gibt es Bilder. Viel Spaß beim Betrachten.












 Ich fand es auf jeden Fall interessant. Es belebt das Stadtbild und ist schön anzusehen.




Dienstag, 24. September 2013

Es grünt so grün

.... Wenn Hamburgs Blüten blühen.

Und weil ich nun einmal Grün mag, habe ich auch den Schaugewächshäusern des Botanischen Gartens der Universität Hamburg in Planten un Blomen einen Besuch abgestattet. 

Da ich mich in der Pflanzenwelt nicht so wirklich auskenne, Eingeweihte würden sagen, so überhaupt nicht auskenne, und mein grüner Daumen auch nicht vorhanden ist, erspare ich mir und vor allem Euch auch jegliche Kommentare zu irgendwelchen Pflanzen. Ich habe schlichtweg keine Ahnung, um welche Pflanzen es sich handelt, die Schilder lese ich zwar, vergesse aber Sekundenbruchteile später wieder den Inhalt und so lasse ich Bilder sprechen. An meiner Casio Exilim Z1000 habe ich heute mal das Programm "Flora" ausprobiert. Ziemlich gelungen, wie ich finde.











Wenn ich denn auch schon einmal dort bin, bin ich dann auch direkt zu dem Japanischen Garten mit dem Teehaus geschlendert. Ein paar Jugendliche liefen dort als Mangas durch die Gegend, aber irgendwie war mir das peinlich, die anzusprechen, ob ich sie fotografieren dürfte. Ich bin sicher, Ihr wisst, wie sie aussehen. Schon ziemlich, naja, ungewöhnlich ...





Ein herrlicher Ort zum Entspannen und Beobachten. Beobachten, weil dort offensichtlich irgendwo ein Cache versteckt ist. Jedenfalls liefen dort zwei Grüppchen rum, die unabhängig voneinander immer etwas von Koordinaten und "hier muss es doch sein" murmelten ... Seit meines Besuches in Stadthagen weiß ich ja jetzt, was genau ein Cache ist und wie man den findet.

Die Entspannung, die ich mir dann gegönnt habe, habe ich im Rosengarten zugelassen. Aber auch hier gilt: fragt mich nicht nach den Namen der Rosen. Blumen halt. Oder Rosen.





Ach, ich mag einfach Planten un Blomen. Die gesamte Anlage ist unwahrscheinlich schön angelegt, tagsüber zum Spazieren gehen, lesen, träumen, Wanderungen in der Botanik oder einfach nur zum Wohlfühlen.


Und abends wird es dann bei den farbigen Wasserlichtspielen besonders romantisch. Aber so lange wollte ich heute nicht warten bzw. in diesem Sommer habe ich es ja bereits einmal geschafft, mir die Wasserlichtspiele anzuschauen. 


Montag, 23. September 2013

Happy Birthday to me

Heute genau vor zwei Jahren hat dieses Blog sein erstes Posting erhalten und in diesen zwei Jahren ist sehr, sehr viel passiert und ich habe nicht einen Tag bereut.

Bloggen macht Freude. Bloggen bildet. Bloggen macht Spaß. Bloggen macht schlank.

Hä? "Bloggen macht schlank"? Jepp; denn hätte ich nicht öffentlich meine Gewichtsabnahme protokolliert und über die Ernährungsumstellung berichtet, hätte ich garantiert nicht die Disziplin entwickelt, weiter zu machen. Denn immer noch kann ich sagen: ich habe die per November letzten Jahres erreichten -27 kg weiterhin problemlos gehalten.

Bloggen macht fit. Ohne dieses Blog wäre ich sicherlich nicht auf die Idee gekommen, so viel in Hamburg und Umgebung zu unternehmen. So aber habe ich dieses Blog, um hierüber zu berichten.

Bloggen verstärkt meine Liebe zu Hamburg. Ich habe in diesen zwei Jahren so viele mir bislang unbekannte Ecken Hamburgs entdeckt, von denen ich ohne Blog sicherlich nie etwas wahr genommen hätte.

Bloggen macht kreativ. Kreativ in dem Sinne, dass ich jetzt ja auf einem anderen Blog täglich eine neue Brücke aus Hamburg zeige.

Bloggen verbindet Menschen. Durch dieses Blog habe ich viele andere neue Blogs kennen gelernt. Mein Twitterkonsum ist deutlich gestiegen, vereinzelt habe ich andere Blogger und/oder Follower auf Twitter bereits persönlich kennen gelernt.

Bloggen bewahrt Erinnerungen. Früher zu analogen Zeiten hatte ich Fotoalben, um Erinnerungen festzuhalten. In diesen digitalen Zeiten aber halte ich diese im Blog fest. Als ich im September 2011 anfing zu bloggen stand ganz schnell fest, dass auch das Aufwachsen unseres Welpens digital festgehalten wird.

Und so gibt es Stand heute die folgenden Blogs - neben diesem hier - von mir 

Pedro - This is my life
Das Blog über unseren kleinen Hund.

Die neue Welt von kurzundknapp
für die Wordpress-Fans unter Euch. Hier befinden sich meine Hamburg Berichte aus diesem Blog. Quasi als Backup

Die Welt von kurzundknapp auf jimdo
Dies ist der Ort für die Brücken Hamburgs. Hier zeige ich täglich eine neue Brücke.

Der Alltag und ich
Mein tumblr Blog für einzelne Fotos oder Videos, die keine längeren Textbeiträge bedürfen. Oder auch meine Spielwiese.


Nun aber heißt es    D A N K E    für jeden einzelnen von Euch, der oder die dazu beigetragen hat, dass dieses Blog über 74.000 Seitenaufrufe erreicht hat.

Auf die nächsten Monate und Jahre.




Sonntag, 22. September 2013

Man kann ja mal träumen

Was wäre ein Leben ohne Träume? Wohlgemerkt Träume, nicht Wünsche oder Ziele; denn dies hier ist so unrealistisch, dass eine Wandlung von Traum in Wunsch wohl nie in Erfüllung gehen wird.

Wovon ich rede? Vom Wohnen auf dem Wasser. Genauer gesagt in einem der schnieken fünf Hausboote, die am Eilbekkanal in Hamburg liegen.





Alle fünf Hausboote, die entlang der Uferstraße festgemacht haben kosten mal eben schlappe rund 600.000 Euro - dafür bekommt man 166 qm in schönster Umgebung inklusive PKW Stellplatz am Ufer. Mit dem eigenen Ruderboot, das an der eigenen Terrasse festmacht, kommt man in rund 20 Minuten zum Hotel Vier Jahreszeiten, um den Fünf Uhr Tee einzunehmen. Wer's mag ...

Nee, jetzt aber ernsthaft: ist das nicht ein Traum? Ich konnte mich gar nicht genug sattsehen an diesem wunderschönen Anblick. Aber es ist eben ein Traum.