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Mittwoch, 27. Februar 2013

Tramonto ad Amburgo

Sonnenuntergang in der Hafencity


Heute ist ein Wunder geschehen! Nach langer, langer Zeit hat es heute weder geschneit noch geregnet. Und da habe ich mir dann spontan überlegt, nach Feierabend, den ich heute früher gestalten konnte, einfach mal in die Hafencity zu fahren, auf der Jagd nach Sonnenuntergangs-Bildern. Das iPhone 4S ist ja immer dabei, so dass ich mir keine Sorgen um eine nicht vorhandene Kamera machen musste.

Nur dummerweise ist mir diese Idee nicht heute früh gekommen; denn dann hätte ich garantiert nicht die Pumps angezogen, die nicht so wirklich geeignet sind, um bei dieser Polarkälte durch die Gegend zu laufen. Aber was soll's? An das Gefühl abgefrorener Füße und Finger habe ich mich ja nun schon gewöhnt, insofern habe ich mich von diesem Detail nicht abhalten lassen.

Viel gibt es zu den jetzt folgenden Bildern nicht zu sagen. Ich bin an den Marco Polo Terrassen gestartet, bin dann rüber zu den Magellan-Terrassen, um dort am Kai entlang der Kaiseralle zur Elbphilharmonie zu gehen, von dort aus dann zur Kehrwiederspitze und dann am Sandtorkai zurück Richtung Magellan-Terrassen. Dort habe ich kurz inne gehalten; denn ich liebe diesen Platz. Er ist mit zu schönen Erinnerungen verbunden, als dass ich dort einfach achtlos vorbei schlendern könnte.

Ich bin dann mit der neuen U4 von der Station Überseequartier aus wieder zurück nach Hause gefahren. Ab jetzt bin ich aber still und lasse die Bilder sprechen:

Marco Polo Terrassen



Kai in Richtung Vasco da Gama Platz

Gegenüber der Marco Polo Terrassen

Magellan Terrassen





Blick von der Kehrwiederspitze Richtung König der Löwen



Die Elbphilharmonie

Traditionshafen bei den Magellan Terrassen




Sandtorkai


Speicher am Sandtorkai

Hafencity Haus am Sandtorkai

Restaurant Vlet

Elbphilharmonie-"Hörner" an den Magellan Terrassen


was sonst, wenn nicht die Magellan Terrassen?

gegenüber der Magellan Terrassen

Der Informationswürfel der Elbphilharmonie

wieder Blick von den Marco Polo Terrassen


Unilever Haus (links)

U-Bahn-Station Überseequartier


Servicetipp: einen Blog erstellen

Nun habe ich mich in der letzten Zeit so damit ausgetobt, meinen Lesern das Twittern schmackhaft zu machen, dass mir heute früh der Gedanke gekommen ist, vielleicht geht es meinen Google+ Kreislingen, Facebook- oder Twitter-Lesern ja genauso wie mir im September 2011, als ich über das Twittern mehr und mehr Blogs entdeckt habe, die ich dann voller Interesse gelesen habe.

Häufig ist mir dann der Gedanke gekommen: "was die/der kann, kann ich auch". Aber wie erstellt man bloß einen Blog?

Da ich zu den eher ungeduldigen Menschen gehöre, die nicht stundenlang nach Anleitungen suchen wollen, hatte ich damals einfach mal die Frage bei Google+ gestellt: "wie erstelle ich einen Blog und auf welcher Plattform?"

Beim Bloggen geht es mir genauso wie am Computer: ich will es anwenden und mich nicht damit beschäftigen, wie genau was funktioniert und warum. Das sind Details, um die können sich die Experten kümmern. Ich will möglichst einfach und schnell drauflos schreiben, meine Gedanken loswerden. Mit der Zeit kommt schon genügend Wissen dazu. Und dass das Bloggen bildet, ist ein schöner Nebeneffekt, über den ich ja an dieser Stelle bereits berichtet habe.

Und so wie ich Euch kürzlich Step-by-Step aufgezeigt habe, wie Twittern so funktioniert, möchte ich das heute für das Erstellen eines Blogs bei Blogger nachreichen.

Zunächst einmal: ich konzentriere mich auf Blogger (blogspot), den Dienst, der von Google angeboten wird. Da ich eh ein Gmail-Account habe und bei Google+ aktiv bin, lag es für mich nah, auf die Produkte von Google zurückzugreifen. Außerdem finde ich persönlich, dass Blogger für Frischlinge und Anfänger intuitiv einfacher zu begreifen ist, weil hier nicht so viel Schnickschnack geboten wird wie bei Wordpress. Parallel zu meinem Blog hier habe ich allerdings vor Kurzem angefangen, die gleichen Beiträge ebenfalls unter Wordpress einzustellen. Da ich nämlich nicht weiß (wie gesagt: mit Details beschäftige ich mich nicht), ob Blogger irgendeine kapazitative Grenze hat, möchte ich nicht eines Tage dastehen und lesen müssen: "Sie haben Ihr Limit erreicht, Sie können jetzt nicht mehr bloggen" oder womöglich nur gegen Bezahlung. Nein, liebe Leute, meine Gedanken möchte ich gratis in die Welt posaunen und bevor nichts mehr geht, habe ich lieber im Hintergrund eine zweite Plattform laufen, die ich dann auf Knopfdruck freischalten kann.

Aber Schluss mit dem Gelaber, jetzt geht es ans Eingemachte.

Wie erstelle ich einen Blog mit Blogger?


Voraussetzung ist ein Account bei Google. Hat man sich einen Account eingerichtet, sind die weiteren Schritte ganz einfach.
Am Beispiel meines Accounts zeige ich jetzt Schritt für Schritt wie es geht und dann auch hinterher das Ergebnis. Hat man sich einen Account eingerichtet, klickt man oben rechts auf Kontoeinstellungen und es zeigt sich das folgende Bild:

Ganz links in der Leiste findet sich das Wort “Produkte”. Dort klickt man drauf und man bekommt die Übersicht der Google-Produkte:


In der ersten Zeile findet sich rechts außen das Icon für “Blogger”. Hier einfach drauf klicken und folgendes Bild erscheint:
In diesem Fall stehen dort schon zwei Blogs, nämlich meine, die ich betreibe. Aber da Ihr ja noch keinen Blog habt, klickt Ihr links auf “Neues Blog”.
In der oberen Zeile wird der Name eingetragen, wie der Blog dann später mal heißen soll und der in der Titelleiste eingeblendet ist. Und in der Zeile darunter gebt Ihr die gewünschte URL an, d.h. über welche Adresse zukünftig der Blog zu erreichen sein soll. 
Es wird dann immer aktuell angezeigt, ob der Name, der vor “blogspot.de” steht noch frei oder schon besetzt ist. Dies ist zum Teil recht mühselig, aber Ihr werdet schon einen freien Namen finden. 
Oder, was einfacher ist, checkt vorher auf http://namechk.com/ ob der Name noch frei ist.
Layout “Dynamic View” würde ich am Anfang so belassen – Ihr könnt dies jederzeit ändern, ausprobieren, da geht dann nichts verloren. Wenn ich dann jetzt auf “Blog erstellen” klicke kommt folgendes Bild:

Ich persönlich würde jetzt erst einmal auf den kleinen Pfeil nach unten klicken, bis sich das Menü aufklappt, und auf  “Einstellungen” klicken. Zu Beginn würde ich den neuen Blog nämlich immer so einrichten, dass er nicht in der Google-Suche auftaucht, dass er rein privat gehalten wird und nur von Personen angesehen werden kann, die Ihr zuvor eingeladen habt (damit Ihr in Ruhe ausprobieren könnt, ohne dass alle Welt die ersten Gehversuche live mitverfolgen kann). Allerdings müssen diese Personen auch ein Googlemail-Account haben.

Also klicken wir auf Einstellungen:
Hier also auf “Bearbeiten” klicken neben Datenschutz, für Suchmaschinen sichtbar und dann beide Fragen mit “Nein” beantworten und auf “Änderungen speichern”.
Und unten bei “Blog Leser” auf Bearbeiten klicken und auf “nur diese Leser” klicken. Hier muss man noch keine Adresse eingeben, das könnt Ihr später nachholen. Erstmal ein paar Beiträge schreiben zum Üben und dann kann man Leser einladen :-)

Mehr Einstellungen würde ich am Anfang nicht vornehmen, sondern erst mal links außen auf “Posts” klicken und es erscheint dieses Bild:
Ziemlich in der Mitte steht jetzt “Es sind keine Posts vorhanden. Neuen Post erstellen”. Hier klickt Ihr jetzt drauf.

So, und nun sind wir also am Herzstück, dem Post angekommen.

In dem großen Feld schreibt Ihr Euren Text rein, markiert, formatiert ihn – probiert es aus. F steht für Schriftart, das T daneben für Textgröße (ich nehme immer normal, obwohl am iPad ist “groß” besser zu sehen) und Ihr könnt fröhlich drauflos schreiben.

Wenn Ihr ein Bild einfügen möchtet, dann klickt auf das Bildsymbol neben dem Wort “Link”, geht auf Datei auswählen und sucht Euch das von Euch abgespeicherte und einzufügende Bild aus, sagt hochladen, einfügen und schwupps, ist es da.

Probiert es einfach aus. Ich schreibe jetzt mal irgendein wirres Zeug, damit es hier weiter geht:


Jetzt würde ich rechts außen auf  ”Label” klicken, um bestimmte Schlagworte (“Tags”) zu vergeben wie z.B. Tipp, Erfahrung, Garten …. Was auch immer. 

Aber auch dies könnt Ihr nachträglich jederzeit verändern, ergänzen, etc.

So, und das war’s! Nun auf  “Veröffentlichen” (das orangefarbene Feld oben) klicken und das erste Posting ist im Blog.

Ihr befindet Euch jetzt in der Übersicht der Postings und könnt entweder einen weiteren Beitrag erstellen (neuer Post) oder ganz oben auf “Blog anzeigen” klicken, was wir jetzt machen:






Tja, hier hätte jetzt das Bild stehen sollen, aber Murphy’s Law hat zugeschlagen und aus welchen Gründen auch immer dreht und dreht und dreht das Rad, aber das Blog will nicht erscheinen. Muss wohl am Rechner liegen :-)

Und nun könnt Ihr fröhlich posten, probieren, welches Layout Euch gefällt etc.

Viel Spaß – und bei Fragen:  Ihr wisst ja, wie Ihr mich erreicht (aber bitte keine technischen Detailfragen).




Dienstag, 26. Februar 2013

Twitter .... zum dritten!


Ich verspreche Euch, das ist auch erst einmal der letzte Beitrag zum Thema Twitter. Aber ich habe in den letzten Tagen ja so von Twitter geschwärmt, dass es vielleicht ja jemanden gibt, der möglicherweise auch mal Twitter ausprobieren will, aber gar keine Ahnung hat, wie das überhaupt so funktioniert.

Vor längerer Zeit hatte ich mal eine Anleitung "für Dummies" geschrieben, die ich jetzt einfach mal hier wiederhole. Vielleicht hilft es ja :-)



Twitter – wie geht das?

Als erstes auf www.twitter.com registrieren – völlig kostenfrei und auch anonym – vorausgesetzt, du gibst nicht deinen Namen an. Wie man sich nennt, ist Geschmacksfrage. Ich persönlich mag es nicht, Rückschlüsse auf meine Person ziehen zu können, ich ziehe es vor, anonym zu bleiben. Einen Usernamen checkt man am besten auf http://namechk.com/ Hier erkennt man sofort, ob der gewünschte Name noch frei ist.

Also: registrieren – dann deinen Namen angeben. Beispiel: du willst, dass dein Twittername „butterblume“ ist. Dann würde ich – bei „Vollständiger Name“ Butter Blume eingeben. Dieses Beispiel hinkt ein wenig, da der Name schon vergeben ist (nicht an mich). Der Name darf übrigens nur 14 Zeichen enthalten (keine Umlaute)

Also, kurz umgedacht, ich habe jetzt den Twitternamen „ichwillspielen“ für dieses Beispiel gewählt (vollständiger Name Butter Blume bleibt). Dann gibst du ein von dir gewähltes Passwort ein und die eMail-Adresse, mit der dein Konto registriert wird. Unter der eMail kann man einen Haken entfernen – ich mache das immer, denn ich will nicht, dass man mich über meine eMail finden kann.

Dann auf „mein Konto erstellen“ und Haken entfernen bei „ich will Insider-Infos per Mail“ – es sei denn, du erhältst gern viele Mails und das war’s schon.

Der Name @ichwillspielen ist jetzt registriert.

Wo wir auch schon bei den Feinheiten sind:

Alle Twitternamen (Usernamen) werden mit dem @-Zeichen vor dem Namen verbunden. Bei der Erwähnung eines Users in einer Nachricht muss das @ davor stehen.

Bestimmte Schlagworte, Themen, werden mit einem so genannten „hashtag“ versehen, was das Raute-Zeichen ist # . Hierdurch ist gewährleistet, dass bei einer Suche zu einem Thema alle Tweets aufgelistet werden, die dieses Zeichen verwendet haben.

Als Beispiel: du möchtest dich mitteilen, dass du eine Sendung total toll findest. Dann könnte deine Nachricht wie folgt aussehen:

Geniale Sendung ist für mich #tatort. Tausendmal besser als #dsds

So finden alle, die zum Thema „Tatort“ oder „DSDS“ etwas suchen, deine Nachricht. Wenn jetzt jemand, z.B. ich, diese Nachricht von dir so interessant findet, dass ich meine, dass alle Leute, die mir folgen (meine „follower“) diese Nachricht auch lesen sollten, dann klicke ich auf deinen Tweet (Nachricht) und klicke dann auf „Retweet“ (RT).  Somit erhalten alle meine Follower diese Nachricht. Wenn jetzt einer von denen das auch wieder spannend findet, klickt auch er auf RT und so verbreitet sich eine Nachricht um die Welt.

Aber weiter von vorn. Dein Name (@ichwillspielen) ist registriert, aber noch kannst du nichts damit anfangen, weil du noch keinen Menschen folgst, deren Nachrichten du lesen möchtest. Dafür gibt Twitter dir eine Auswahl:

                  Depeche Mode @depechemode_de

                  Debo und Mona @Sternblut

                  SPIEGEL ONLINE live @SPIEGEL_live

                  DerWesten @DerWesten

                  Thomas Knuewer @tknuewer

                  Julia Klöckner @JuliaKloeckner

u.v.m.

Wilkommen bei Twitter, @ichwillspielen!
Um das beste aus Twitter herauszuholen, folge deinen ersten zehn Konten, die dich interessieren.


So, nun klickst du z.B. auf Spiegel online, Handelsblatt, kicker – das nur als Beispiel, um erstmal loslegen zu können und hast danach dann schon deine „timeline“, deine Übersicht aller von diesen Usern veröffentlichten Nachrichten „tweets“.

Um es dir aber noch einfacher zu machen, gib einfach z.B. den Namen von kurzundknapp ein (@kurzundknapp) und dann siehst du, wie einfach das ist.

Also auf dieser Startseite (mit den ganzen Vorschlägen) oben bei „Suche nach" einfach @kurzundknapp (mit dem @-Zeichen davor!) eingeben und bestätigen.
Dann siehst du den Avartar und rechts daneben klickst du auf „folgen“

Jetzt klickst du auf den blau geschriebenen Namen @kurzundknapp und bekommst rechts im Fenster die Übersicht, wieviele Nachrichten „tweets“ sie geschrieben hat (14.580), wievielen Leuten sie folgt (1.985), deren Nachrichten (tweets) ich lese und wieviele Leute ihr folgen (853 Follower).

Wenn du jetzt sehen möchtest, was @kurzundknapp geschrieben, getweetet, hat, dann klicke auf "14.580 Tweets", dann werden dir alle Ergebnisse angezeigt.

Oder schau drauf, wem sie folgt (following) und dann entscheide, ob du demjenigen auch folgen möchtest.

Das ist wie ein Schneeballsystem. Mittlerweile habe ich ja viele Leute, denen ich folge, und demzufolge ist meine „timeline“, also die Übersicht aller Nachrichten dieser Leute gut gefüllt. Wenn ich dann einen Beitrag finde, der lesenwert ist, der einen anderen User erwähnt (durch das @-Zeichen), klicke ich auf dessen Name und entscheide dann, ob ich dem auch folgen will.
  
Wenn du irgendwann merkst, oh, derjenige schreibt ja nur Müll, dann klickst du auf den Namen und sagst „entfolgen“ und schwupps, hast du den nicht mehr in deiner Timeline.

Solltest du dich entscheiden, mitzumachen, dann verrate mir einfach deinen User-Namen, ich verbreite ihn dann durch eine Nachricht (Beispiel: der @ichwillspielen solltet ihr folgen, sie lernt noch, mit #Twitter umzugehen und braucht #Follower) und schon erhalten 853 Leute (alle die, die mir folgen) diese Nachricht und der eine oder andere klickt dann auf deinen Namen.

Sobald dir jemand folgt, bekommst du eine Mail. Auf diese brauchst du nicht zu reagieren, die kannst du gleich löschen. Einige User schicken auch eine DM (direct message) an dich als Dank, dass du ihnen folgst. Auch diese kannst du gleich löschen.

So, ich denke, für den Anfang reicht es. Wenn du dich zum mitmachen entscheidest, sag es mir, stelle Fragen an mich – nur Sprechenden und Fragenden kann geholfen werden.

See you on Twitter – liebe Grüße @kurzundknapp – auch Sabine genannt 


Sonntag, 24. Februar 2013

Twittern ... warum?

Ach, Ihr, die Ihr nicht twittert, Ihr wisst gar nicht, weiß Euch so alles entgeht.

Wenn Ihr meinen Blog verfolgt, dann wisst Ihr, dass Twitter für mich die Informations- und Unterhaltungsquelle schlechthin ist - einige Beiträge zeugen ja auch davon.

Aber bevor ich nun erzähle, was der Auslöser war, der mich dazu inspiriert hat, diesen weiteren Beitrag zu verfassen, möchte ich nur ganz kurz auf Twitter im Allgemeinen eingehen, es gibt da nämlich mindestens zwei Zitate, die so dermaßen zutreffend sind, dass man sie sich nochmals vor Augen halten sollte:


"Die ganze Kunst des Social Networking besteht darin, virtuellen Werkzeugen die Kraft realen Lebens einzuhauchen."

So schreibt Michael Rajiv Shah (@networkfindercc) in seinem absolut empfehlenswerten Buch Twitter für Einsteiger (@fit_2_twitt). 

Und das zweite Zitat stammt von der @neina_hh, das ich ja auch bereits in diesem Posting "Twitter - so einfach, so gut, so informativ" erwähnt hatte:

Zitat: Twitter ist ein Informations-Aggregator
Es gibt Menschen, die lesen morgens Zeitung. Schauen Fernsehen. Klicken sich durch ein, zwei Online-Portale großer Tageszeitungen. Das mache ich auch alles, denn den Überblick über die Nachrichtenlage und die wichtigsten Medien zu haben, gehört zu meinem Job. Aber wenn ich mir einen schnellen Überblick über die Themen verschaffen will, die in meinem beruflichen und politischen Alltag relevant sind, finde ich das Wichtigste auf einen Scroll bei Twitter. 
Denn so eine Twitter-Timeline ist wie eine selbstgebackene Pizza: Jeder sucht sich selber aus, wie sie aussehen soll. 
Quelle: http://www.fair-sprechen.com/2012/11/09/twitter-schluss-mit-den-vor-digitalen-denkfehlern/


Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ... "die Twitter-Timeline ist wie eine selbst gebackene Pizza". Jeder packt sich das drauf, was er mag. Und genauso ist es. Und ich möchte in erster Linie Informationen, Nachrichten und ... und das darf nicht zu kurz kommen, ich möchte Spaß haben, möchte mich unterhalten. Dazu komme ich aber gleich nochmals.

Inspiration für dieses Posting war der gestrige Abend. Warum auch immer, hatte ich plötzlich ein Lied von Patrick Bruel im Ohr. Jahrelang habe ich ihn nicht gehört. Weder gestern Abend im Radio, noch über meine Festplatte, auf einmal war er mit seinem Lied "On T'Attendait" in meinem Ohr



Die Qualität des Videos ist zwar mies, aber es geht ja um das Lied :-)

Das habe ich dann getwittert und es hat sich eine spannende Kommunikation entwickelt



Ihr seht, Twitter ist nicht einfach nur eine Plattform, auf der Plattitüden ausgetauscht wird, sondern es entwickeln sich auch Dialoge und Hilfestellungen. Von Inspirationen mal ganz abgesehen.

Und wer jetzt noch einen weiteren Anstoß benötigt, oder sich erst einmal einlesen möchte, was bei Twitter denn so alles geschrieben wird, dem möchte ich mein Board "#Twitter Favs" bei keeeb ans Herz legen.

Keeeb hatte ich Euch ja bereits in meinem Posting "Klick- und Mitmach-Tipp: keeeb.com" vorgestellt. Es gibt nichts Besseres, um Bilder, Videos, Texte oder Textpassagen für sich zu speichern und aufzubewahren. 
Wenn Ihr also auch ins Schmunzeln kommen möchtet oder Euch einfach nur gut unterhaltet fühlen möchtet, dann schaut mal auf mein Keeeb-Board - dieses wird meist täglich von mir aktualisiert und dort keeebe ich meine Lieblings-Tweets anderer User, die ich favorisiert habe. 



Ich würde mich freuen, den einen oder anderen von Euch auch mal bei Twitter anzutreffen. Twitter ist so einfach, man muss einfach nur den Start für sich finden. Aber durch mein keeeb-Board habt Ihr ja schon einen ersten Anstoß, wer "verfolgenswert" ist (zuminest aus meiner Sicht) und wenn Ihr mir dann auch folgen mögt ... @kurzundknapp ist mein Name (das hättet Ihr jetzt nicht gedacht oder?).

Man liest sich ...


Samstag, 23. Februar 2013

Erinnerungen ... memorie ... mémoires ... memories

Wie Ihr wisst, bin ich begeisterte Twitterati, d.h. ich twittere sehr gern. Mein Start in die Twitterwelt begann im Juni 2009 - damals noch unter dem Account @sabphone




Und gestern nun überkamen mich die Erinnerungen in die Anfangszeiten meines Twitter-Daseins. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit, sich sein Twitter-Archiv runterzuladen, was ich natürlich sofort gemacht habe, ich wollte doch mal sehen, wie alles begann. Wie das genau geht, könnt Ihr auf dem Blog Twitter auf Deutsch nachlesen, hier ein kurzer Auszug:

Geht zu 'Einstellungen' und scrollt bis nach unten, wo sich die Option befindet, das Twitter-Archiv anzufordern. Klickt zum Fortfahren auf die Schaltfläche. Ihr erhaltet dann eine E-Mail mit Anleitungen dazu, wie Ihr auf Euer Archiv zugreifen könnt, sobald es für denDownload bereit steht.

Auf dem Blog wird der Tipp gegeben, seine Einstellungen auf englisch umzustellen, weil das Twitter-Archiv zurzeit nur für englischsprachige Accounts zur Verfügung steht. Also habe ich das gemacht und prompt folgte der Download des Archivs.

Na, dann schauen wir doch mal:

Leider aber beginnt mein Archiv statt im Juni 2009 im Oktober 2009. Liegt es vielleicht daran, dass ich zwischen Juni und 4. Oktober nur Leuten gefolgt bin, denen ich bzw. der Account @sabphone nicht mehr folgt? Schade, ich hätte mir mehr versprochen, ich hätte zu gern meinen allerersten Tweet nochmals gelesen. Im Laufe der Zeit habe ich diesen Account allerdings zu einem "Trash"-Account verkommen lassen und daher einen neuen Account eröffnet, unter dem ich auch heute noch aktiv bin. Ihr findet mich seit Oktober 2009 unter @kurzundknapp - daher ja auch der Blogname.




Laut twbirthday.com habe ich am 8. Oktober 2009 mit diesem Account begonnen. Dann schauen wir doch mal, ob das Archiv für diesen Account meinen ersten Tweet hergibt:




Yeah, mein erster Tweet mit diesem Account war ein Gewinnspiel-Tweet. Schön ist aber auch die Übersicht nach Monaten. Man klickt einfach nur auf einen Monat und schon bekommt man sein Archiv inklusive der Retweets angezeigt. Perfekt für einen Stöber-Tag wie ich ihn heute habe.



Mir gefällt dies sehr gut. Perfekt, um in Erinnerungen zu schwelgen oder auf schnelle Art und Weise einen seiner alten Tweets nochmals hervorzukramen. 

Und Ihr? Habt Ihr Euch Eurer Archiv auch schon angesehen? 

Übrigens: der Account @sabphone ist nicht mehr aktiv. Ich habe ihn zwar noch nicht deaktiviert, aber dort passiert seit Monaten nichts mehr. Es lohnt also nicht, diesem zu folgen.


Montag, 18. Februar 2013

Zahnarzt ... up to iPad

... oder auch: so geht man gern zum Zahnarzt und wartet gern.

Bislang gehörte bei uns der Zahnarzt-Besuch zu den unliebsamen "Muss-man-ja-machen"-Terminen und nichts war schlimmer, als im Wartezimmer warten zu müssen, aus den Nebenzimmer diese fiesen Bohrergeräusche und andere Quälinstrumente zu hören und sich à la Saw ausmalen zu müssen, was da drin so vorgeht.

Aber diese Horror-Kopfkino-Bilder gehören jetzt der Vergangenheit an; denn wir haben einen neuen Zahnarzt gefunden, den wir nur wärmstens empfehlen können.

Es handelt sich um die Praxis von Frau Dr. Rahimi und Herrn Dr. Karimi in Hamburg-Tonndorf, genauer gesagt in der Tonndorfer Hauptstraße 69. Frau Dr. Rahimi ist spezialisiert auf Kinder und Jugendliche und speziell auch auf ängstliche Kinder. Herr Dr. Karimi behandelt in erster Linie Erwachsene.

Bildquelle: screenshot http://www.zahnarzt-karimi.de/team.html
Was aber nicht heißt, dass Frau Dr. Rahimi nicht auch ängstliche Erwachsene behandelt - wir hatten extra darum gebeten, bei ihr den Termin zu bekommen, weil, ja ... ich sagte ja eingangs schon, "Saw"-Bilder.

Die Praxis verschlägt einem der Atem, seht selbst wie das Wartezimmer aussieht:





Die iPads and der Wand sind mit Kopfhörern ausgestattet und jede Menge Spiele sind installiert, so dass die Kinder und die Kind gebliebenen Erwachsene während der Wartezeit, die leider nur sehr kurz ist, sich die Kopfhörer aufsetzen können und sich mit den Spielen ablenken können. Einen Zugang zum Internet gibt es nicht, sondern "nur" die vorinstallierten Spiele. Aber wo hat man das sonst schon? Es ist sehr bedauerlich, dass die Wartezeit so kurz ist; denn kaum ist man in ein Spiel vertieft, wird man auch leider schon aufgerufen.

Auf dem Teewagen stehen zur freien Bedienung Kaffeekannen, Kannen mit Heißwasser und verschiedene Teesorten in Beuteln, Wasser und eben alles, um die Wartezeit so angenehm wie möglich zu machen.

Das Team ist jung und unglaublich empathisch, freundlich, kompetent und gut gelaunt. 

Auf deren Homepage kann man sich schon einen super guten Eindruck über die Praxis, die Behandlungen und das Team machen. Selbst hier macht es Spaß, auf der Seite zu verweilen und sich die einzelnen Räume genauer anzusehen. 

Bildquelle: screenshot http://www.zahnarzt-karimi.de/praxis.html
Inzwischen war es der dritte Besuch in dieser Praxis und statt eines einzigen Folgetermins, der dann etwas länger dauert, haben wir lieber mehrere kürzere Termine vereinbart ... das Spielkind in uns ist erwacht und die Freude daran, eine so freundliche und kompetente Zahnarzt-Praxis gefunden zu haben.