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Montag, 28. Mai 2012

Summer in the City ... und am Strand - Teil 3

So, liebe Leser, hießen gestern und vorgestern noch meine Ausflugsziele die Elbe und die Alster, sprich, Hamburg, ging es heute mit dem Hund an die Ostsee. Ich habe dort meine ganze Kindheit und Jugend verbracht, da meine Eltern einen Camping-Jahresplatz in Pelzerhaken bei Neustadt i.H. hatten und jedes Wochenende und in den Ferien ging es raus zum Camping an den Strand.


Heute gibt es die Campingplatz-Kette, wie wir sie damals genannt hatten, nicht mehr. "Damals", da war an der Straße von Neustadt nach Pelzerhaken ein Campingplatz neben dem  anderen, 8 Stück an der Zahl und der letzte in der Reihe war der "Campingplatz am Leuchtturm" - mein Kindheitsdominzil.


Nun, auch dies ist Geschichte, einige Campingplätze mussten Ferienhaussiedlungen weichen und so gibt es nur noch die Plätze, die dicht an Neustadt liegen, aber eben den "Leuchtturm" nicht mehr (das Gebäude, also den Leuchtturm, natürlich weiterhin).


Trotzdem ist Pelzerhaken weiterhin mein bevorzugtes Ziel an der Ostsee, weil, ja eben weil es dort das Surf & Sail Robby Naish gibt, traumhafte Surf- und Kitestrände, nicht überfüllte Strände für Menschen, die Ruhe suchen, Hundestrände und eben: es ist absolut kein Schickimicki-Ort! Dort fahren Mensch hin, die Erholung suchen und nicht, weil sie gesehen werden wollen. Aber ich schweife ab...


Das Ziel heißt also wie immer: Parkplatz Surf & Sail, die Parkgebühr dort ist mehr als human; denn man zahlt 50 Cent pro Stunde! Aber: auch hier muss man in der Saison eine Eintrittsgebühr für den Strand löhnen (Tagesgebühr 1,10 €), auch wenn diese so gut wie nie kontrolliert wird. Dennoch, wie es sich gehört wurde erst einmal dieses Ticket gezogen






Aber halt, ich wolle zuvor ja noch einen Tipp geben. Heutzutage heißt es ja für jeden nur erdenklichen Fall "There's an app for that" und so natürlich auch für Hundestrände!


Quelle: http://itunes.apple.com/de/app/hundestrande/id374907884?mt=8


Hier sind natürlich sämtliche Hundestrände an Nord- und Ostsee verzeichnet und eben auch die in Pelzerhaken. 


Ferner kann man sich auch sehr gut auf dieser Seite hier informieren, welcher Hundestrand sich wo befindet, wie er ausgestattet ist und welche Vor- und Nachteile es gibt: http://www.ostsee24.de/ostsee-urlaub/strandurlaub/hundestrand-ostsee 


So, nun aber wieder zurück zum Thema. Das Auto wurde also abgestellt, die Hundetasche um die Schultern und auf ging es. Nicht, wie sonst üblich nach links in Richtung Rettin, sondern diesmal zum Hundestrand nach Pelzerhaken (oder Pelze, wie wir früher gesagt hatten), der sich ganz knapp vorm Leuchtturm befindet.


Vom Parkplatz aus sind es ca. 700 m die Promenade entlang - ist also nicht weit und der Weg dorthin ist einfach schon lohnenswert







Da hinten rechts, der Turm, ist der "Leuchtturm", da wo früher unser Campingplatz war.


Aber wie gesagt, statt des Wohnwagen und Zelt prägenden Bildes gibt es dies hier zu sehen




Das ist halt der Lauf der Dinge und die Häuser haben wirklich eine perfekte Lage. Direkt an der Promenade am Strand, es sind so Holzhäuser wie in Dänemark. Sehr schön.


Aber mein Ziel war ja dieses hier:




Der Hundestrand von Pelzerhaken, am Leuchtturm. Pedro wurde schon ganz nervös und dann gab es für uns folgendes Bild:





Wie weit jetzt der Hundestrand reicht, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Ich schätze mal, so ca. 300 m lang. Also nicht zu groß, könnte aber gern doch etwas größer sein. Mehr Fotos gibt es nicht, da ich mich um den Hund gekümmert habe. Schließlich war er das erste Mal am Hundestrand an der Ostsee. Er ist ja erst 15 Monate alt.


Nun, wie oft an der Ostsee, man hat das Wasser gerochen. Aber wer wie ich dort groß geworden ist, den lässt der Geruch (Nicht-Kenner würden "Gestank" sagen) der Algen kalt und vor allem stört es mich nicht, erst einmal durch ca. 3 m breiten dicken glipschigen Algenteppich durchzuwaten bis das Wasser klarer wird.


Ich habe dann Pedro auf dem Arm ins saubere Wasser getragen und wir sind dann gemeinsam ins Wasser getaucht. Er hat ein wenig gestrampelt, fühlte sich aber sichtlich wohl. (Die Kratzer an meinen Armen und Beinen auch).


Wir sind dann raus in den Sand, ich wollte ihn buddeln lassen und kam mit einer Frau ins Gespräch, die mir ihre Schleppleine gegeben hat. Denn die breite Lederleine wollte ich nicht unbedingt mit ins die salzige Ostsee nehmen.


Also habe ich Pedro an die Schleppleine gemacht und wir sind nochmal gemeinsam ins Wasser. Er diesmal ganz mutig allein durch den Algenteppich, ich musste aufpassen, dass ich nicht auf den vielen dicken Steinen ausrutsche, aber irgendwie haben wir uns durchgeschlagen und Pedro ist fröhlich vor sich hingeschwommen.


Nun hat er also seine ersten Schwimmerfahrungen hinter sich gebracht und ich bin froh, dass es so gut geklappt hat. Und unsere nächste Anschaffung wird eine Schleppleine sein.



Sonntag, 27. Mai 2012

Summer in the City - Teil 2

Nachdem es mich gestern in die Hafencity und in den Hafen gezogen hat, ist heute die Aussenalster mein Ziel gewesen. Ein Hamburg-Bummel ohne Wasser geht einfach nicht.


Ausgangspunkt ist heute die U-Bahn-Station Lohmühlenstraße gewesen, wo man durch einen wunderschönen Park schlendert, in dem ich kurz anhielt und einer Gruppe zuschaute, die gerade Tai Chi machte, und schon nach kurzem Weg an der Aussenalster ankommt.


Von dort aus bin ich die Aussenalster "rechts rum" - also in Richtung Schwanenwik - gebummelt und es war auch noch gar nicht so voll wie ich ursprünglich vermutet hatte. Kurz vor der Grillwiese hat mich dann dieses Bild der kleinen Vogelfamilie erfreut und das Muttertier hat ganz interessiert in meine Richtung geschaut, damit ich ja ihre Kleinen in Ruhe lasse.




Weiter ging's den Schwanenwik entlang. "Schwanenwik" ist im übrigen eine Straße, die direkt an der Außenalstern entlang führt und ihren Namen von dem Lieblings-Aufenthaltsplatz der Schwäne hat, die das Bild der Alster ja so prägen. Schon seit 1872 trägt diese Straße diesen Namen.


Das prägende Bild der Schwanenwikbrücke ist aber dieses



 

Ja, auch Hamburg hat Brücken mit Liebesschlössern. Eine der bekanntesten Brücken ist eben diese an der Schwanenwik. Verliebte bringen dort als Beweis ihrer ewigen Liebe ein Schloss an und werfen den Schlüssel in das darunter liegende Gewässer, um ihre Liebe für immer zu besiegeln. Der Ursprung dieser "lucchetti dell'amore" liegt natürlich in meinem Lieblingsland, Bella Italia, genauer gesagt in Florenz - so wird vermutet.


Doch nicht überall stoßen diese Liebesschlösser auf viel Gegenliebe, wie das Hamburger Abendblatt zu berichten weiß. Zumindest wurden an der Fährhausbrücke Renovierungsarbeiten am Brückengeländer für das Entfernen der Schlösser genannt. 


Mein Weg führte mich dann weiter zu eine der vielen Alsterwiesen an der Schöne Aussicht, wo ich mich auf einer Bank niederließ und diesen schönen Ausblick genießen konnte











Dabei ist mir eingefallen, dass ich eine "Kreuzfahrt" auf der Alster auch mal wieder machen könnte. Auf obigem Bild ist das Alstercabrio zu sehen. Und bei diesem Sonnenschein und Traumwetter "oben ohne" auf der Alster, das ist der absolute Wahnsinn. Das muss ich mal machen.


Aber Kreuzfahrt auf der Alster? Ganz einfach: Auf der Außenalster gibt es 9 Alsteranleger, an denen man beliebig ein- und aussteigen kann. Fährt von von einem Anleger zum nächsten kostet die Fahrt 1,70 EUR pro Erwachsener. Oder aber, was ich dann machen würde, man kauft sich ein Tagesticket für 12 EUR und kann beliebig lange und oft hin- und herfahren. Eben eine Kreuzfahrt. Die Anlegestellen sind die Folgenden:


Bildquelle: http://www.alstertouristik.de/kreuzfahrt.php#plan
Obwohl ich kurz vor der Versuchung war, am Fähranleger Uhlenhorster Fährhaus einzusteigen, habe ich es mir verkniffen und bin lieber weiter geschlendert. Als ich an einer der zahlreichen Brücken vorbeikam und runterschaute dachte ich mir nur: "verdammt viel los hier"




Langsam wurde es immer wärmer, die Füße schmerzten, meine Blase, die ich mir gestern in meinen neuen Sandalen gelaufen habe, fing langsam an, so richtig zu zwiebeln, dass ich mir gedacht hatte, es langt für heute, aber eine Abkühlung täte auch gut. Und als ob Hamburg Wasser meine Gedanken erraten konnte, stand ich plötzlich vor diesem genialen Teil, das ich gestern bereits in der Hafencity gesehen habe, mir jetzt aber wie gerufen kam: "Wasser!!!!". Na denn, Prost und bis zum nächsten Bericht





Samstag, 26. Mai 2012

Summer in the city

Hach, was war das heute für ein toller Tag! Um Euch richtig einzustimmen fange ich ausnahmsweise mal mit einem Video an; denn das sagt alles. Wenngleich es keine Bilder hat - aber auf den Text kommt es an. Dieses Lied hatte ich heute den ganzen Tag im Ohr, während ich da so meines Weges ging:




Quelle: http://goo.gl/PzhJ8




Aber fangen wir jetzt von vorne an. Alles begann damit, dass die Sonne einfach nur wunderbar vom Himmel schien und mich als Hamburgerin zieht es da seit Neuestem, seit es eben die Hafencity gibt, dort eben genau in die Hafencity. Mein erstes Ziel waren die Magellan-Terrassen, wo ich mich auf einer Bank ausgestreckt habe und ein Sonnenbad genommen habe.









Von vorne hört man die Geräusche plätschernden Wassers, von hinten die Rollen der Skateboards, denn der Bodenbelag dort ist perfekt für Skateboards gemacht und so träumte ich dann halt vor mich hin.


Dann irgendwann packte mich die Lust, weiterzugehen und so bin ich an den Marco-Polo-Terrassen vorbei zum Kreuzfahrtterminal, zum Unilever-Haus wo gegenüber das Riesenrad steht.









Wie man auf einem Bild erkennen kann ist dort ein orange farbener Aussichtsturm. Dort bin ich dann mal rauf, um den Blick von oben zu genießen, auch wenn es zum Glück nicht so wirklich hoch ist; denn die Höhe liegt mir nicht so unbedingt.














Weiter ging's dann über die Marco-Polo-Terrassen entlang am Wasser, am Vasco-da-Gama-Platz vorbei und immer in Richtung Kehrwiederspitze; denn mir ist es in den Sinn gekommen, an den Landungsbrücken oder besser gesagt an der Überseebrücke eine Fähre zu nehmen, um auf dem Wasser die Sonne zu genießen.


An den Landungsbrücken habe ich einen kleinen Halt gemacht, um die Aussicht zu genießen und - Ihr hört es gleich, wenn Ihr auf das Video klickt - dem Saxophon-Spieler lauschte






Dann irgendwann bin ich zu der Überseebrücke 3, weil dort die Hafenfähre Linie 62 anlegt, die zwischen Landungsbrücken und Finkenwerder hin und her fährt und die man genialerweise mit seinem HVV-Ticket (also dem Fahrschein für die U-Bahn) benutzen kann.


Dummerweise nur war ich nicht die Einzige, die auf diese Idee gekommen ist :-)


Irgendwie habe ich mich dann aber doch nach oben durchschlagen können, um da ziemlich wackelig rumzustehen und kaum was von der Aussicht wahrgenommen habe.













Daher bin ich kurzentschlossen an den Docklands wieder ausgestiegen, weil da ja das geniale Bürohaus steht, das man mit den gefühlt 500 Stufen hochkletter kann, um oben entweder ein Sonnenbad zu nehmen oder eben einfach nur die Sonne zu genießen. Der Zufall wollte es, dass die Aida Mar dort gerade lag und so wurde das Bild hier auch noch durch die Aida vervollständigt.















Da ich mir ja nun aber vorgenommen hatte, eine Schifffahrt zu unternehmen, bin ich wieder runter, habe die nächste Fähre genommen, mich irgendwie nach oben durchgeschlagen und ich habe an der Reling sogar einen Stehplatz bekommen, so dass dich das Ufer so schön fotografieren konnte. 


Neumühlen und der Elbstrand waren hierfür lohnenswerte Ziele.














Dann ging's mit der Fähre bis Finkenwerder, aber ich dachte mir, ich steige einfach nicht aus, sondern fahre gleich zurück, dann kann ich sitzen. Pustekuchen! Alle Mit-Passagiere hatten genau die gleiche Idee, also hieß es weiterhin: Stehen.


Und wieder zurück zu den Landungsbrücken, währenddessen einfach nur die geile Aussicht. Und immer mit dem Lied im Ohr "I love to live here in Hamburg, this is the place where my heart belongs ..." Genauso ist es! Ich bin froh, Hamburgerin zu sein und vor allem, hier zu leben!


Nachdem ich an den Landungsbrücken angekommen war und endgültig platte Füße vom Dauerstehen hatte, bin ich irgendwie bis zur U-Bahn Baumwall geschlendert und habe mich da in die U-Bahn fallen lassen, um den Heimweg anzutreten.






Hoffentlich bleibt es noch so schön!